5 Monate in seinem „Pflege-Rudel“ :-)

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Ben im Nov. 2013 – kurz nach der OP und rechts daneben…. Ben heute 🙂

Ben ist nun 5 Monate bei uns in der Familie. Wo stehen wir? Was haben wir bisher erreicht? Was liegt noch vor Ben und uns bzw. seiner neuen Familie?
Ben ->

hat seine Hüft OP gut überstanden und ist nut seit etlichen
Wochen schmerzfrei
braucht keine Schmerzmittel mehr
darf sich jetzt mehr bewegen (20 Min. Morgenrunde,
1 Std. Mittags, 20 Min. Abendrunde)
tobt mit unseren 5 Mädels
spielt und tobt gerne mit Chiara (Schäferhündin)
das Toben und Raufen untereinander ist NIE eskaliert oder böse geworden
lässt sich zurechtweisen ohne zu grummeln oder „Zähnchen“ zu zeigen
lässt sich Futter weg nehmen
spielt bzw. kaut gerne auf seinem Ball rum und trägt ihn
durch die Gegend
ist bei unseren Futtersuchspielen mit Feuereifer dabei.
Auch wenn alle 6 Hunde gemeinsam im Garten sind, läuft das ohne Ärger ab.
Apportieren macht ihm Spaß und mittlerweile (nach 2 Futterbeuteln, die ein
jähes Ende gefunden haben 🙂 ) bringt er den Futterbeutel und gibt ihn aus.
hat gelernt, dass „Tür“ auf nicht heißt, ich renn’ dann schon mal vor
kann jetzt angeleint vor der Tür warten
(zwar nicht geduldig und kommentarlos :-)) bis er und
die Mädels das Kommando zum raus gehen bekommen
hat bisher noch nie etwas in der Wohnung kaputt gemacht
(keine Schuhe angekaut, kein Stuhlbein – nix 🙂 )
markiert nicht in der Wohnung
lässt sich einfach auf seine Decke bzw. ins Häuschen schicken
(haben wir nicht mit ihm geübt, das hat er sich von Chiara, unserer
Schäferhündin abgekuckt)
ist ihm Haus kein „Kläffer“ – egal was auf der Straße
vor sich geht, es gibt keine Bellerei.
Derzeit muss er gut 6,5 Stunden alleine bleiben; das klappt wunderbar.
Physio macht ihm Spaß und er geht freudig auf das Galileo „Rüttelboard“ und
absolviert seine Runde im Wasserlaufband super gut.

To do:

Ruhig und gelassen in fremden Situationen gehen bzw. neue Situationen meistern.
Hier ist Ben noch sehr aufgeregt und macht sich seiner Aufregung mit sehr
hellem Gebelle Luft.
Leinenführigkeit – in bekannten Gebieten ist das schon ganz ok, auch wenn er
mit unseren Mädels mit läuft. In neuen Gebieten kommt Ben seine Hibbeligkeit in die Quere und
man bekommt ein gutes Muskeltraining gratis 🙂
Dinge aushalten z.B. wenn es Richtung Auto geht, ist es schwer für Ben das auszuhalten.
Er akzeptiert zwar das Kommando „warte“ aber man merkt ihm an, er steht unter Strom
und ist geneigt, schon mal vorzeitig loszupreschen. Oder wenn er am Gartentor warten muss,
bis er zum Toben in den Garten darf. Hier merkt man deutlich, dass er „Hummeln im Hintern“ hat und
es gar nicht abwarten kann, dass er raus darf. Gibt man ihn dann frei, rennt er los wie ein Verrückter und
muss erst ein paar Mal bellen, um den Stress abzubauen.
PhysioTherapie wird noch eine Weile ein stetiger Begleiter in Ben’s Alltag sein.
Das sollte auch unbedingt weitergeführt werden, damit die bisherigen Erfolge erhalten bleiben
bzw. weiter ausgebaut werden.
Regelmäßiger Kontakt zu „Ben’s Doc.“ in der Tierklinik in Kontrollröntgen
in Frankfurt. (alle 3-4 Monate)

Ben darf sich zur Zeit vermehrt bewegen und lt. Dr. Bonin, sind wir auf einem guten Wege. Es wird auch weiterhin noch so sein, dass man ihn im Bewegungsdrang einschränken muss.
Laufen darf er, auch mal eine größere Strecke, aber nicht dauerhaft.

Im Mai werden wir für gut 1 Woche an die Nordsee reisen und Ben darf mit.
(sollte sich bis dahin Ben’s Mensch noch nicht gefunden haben).

Nach Rücksprache mit Dr. Bonin müssen wir unsere WattwanderTouren neu planen. Die Strecken die wir
beim letzten Mal mit den „Mädels“ gelaufen sind
(3-4 Stunden) ist mit Ben nicht möglich. So große Strecken sind kontraproduktiv .

Auch ob er jemals z.B. mit Fahrradfahren ausgelastet werden darf, ist aktuell noch unklar.
Auch sollte Ben kein Hund sein, den man auf einem Schäferhundeplatz wieder findet.

Gezielte Bewegung und Sport, in Maßen, ist das was er braucht. Zur geistigen Auslastung kann man ihn
gut mit Nasenarbeit beschäftigen. In Kürze werden wir mal testen, wie er sich beim Mantrailing macht.

Kontroll Röntgen in der Klinik

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…..sind mit Ben von der Klinik zurück. Der Doc. ist mit dem aktuellen Status von Ben’s Hüfte ganz zufrieden. Alles noch an Ort und Stelle, nichts verschoben, Implantat wird nicht abgestossen – alles gut.

Lediglich im Bereich, wo sich das Implantat befindet, sieht man auf dem Röntgenbild etwas unscharfe Konturen. Weiter unten ist alles normal. Der Doc. geht davon aus, dass das eine Entzündung sein kann. Aber nicht schlimm. Haben Antibiotika und Schmerzmittel für 10 Tage mitbekommen.

Im Jan. 2014 sollen wir wieder zusammen telefonieren bzw. via Video über Ben’s Fortschritte berichten und im März steht dann die nächste Kontroll-Aufnahme an.

Positiv ist : Ben darf jetzt „schon“ 3x 10 Minuten laufen und ab Januar, wenn wir nochmal gesprochen haben, kann man das ggf. noch ein bisschen mehr erweitern.
Alles in allem ganz positiv und gut verlaufen. Mit dem Zwischenstand sind alle „Mann“ hier erleichtert und freuen uns, dass Ben peu à peu wieder „normal“ sein darf.Wenn man bedekt, dass Mr. Hibbelisch nun seit 5 Wochen gaaanz, gaanz viel Ruhe halten muß, sich kaum bewegen darf und ganz wenig hat bzw. haben darf, was ihm Spaß macht, hält er sich gut. Kein riesen Gejammer, kein Gewinsel…..Mal überlegen ob Ben ggf. am Ende Januar mit uns trailen darf. Allzuviel Bewegung hat er in den Anfängen als Mantrailer nicht, aber es würde ihn gut geistig auslasten und er hätte wenigstens ein bisschen was, woran er Spaß haben kann… Ines… wenn Du hier mal zufällig vorbei liest 🙂 Ideen, mögliche Termine werden dankend angenommen.

3 Wochen nach der Hüft OP

Am Nikolaus Tag, waren es genau 3 Wochen, seit Ben operiert worden ist. Die Medikamente sind alle durch, die Wunde gut verheilt und ein bisschen Fell wächst auch schon wieder nach.

nach der OP

Im Laufe der letzten Woche durfte Ben, unter Aufsicht, ein paar „Tüten-Freie“ Stunden in der Wohnung genießen und seit gestern sogar schon einen ganz Tag ohne. Das klappt sehr gut, er knubbelt nicht an der Wunde und die Mädels und die Deko freuen sich auch, dass Tüten-Ben nun endlich wieder sieht, wo er rum saust.
Seit gestern Abend ist Ben wieder etwas mehr „neben der Mütze“ und hat sich scheinbar eine Blasenentzündung eingefangen. Er jammert und weint, rennt aufgeregt hin und her und muß dauerend raus. Problem hier ist nur, es kommt fast nix. Wir stehen gefühlte Ewigkeiten in der Kälte und es tröpfelt nur.

Also werden wir morgen unsere liebe Steffi „heim suchen“ und sehen wie sie Ben helfen kann.

Was ihn als Patient so nervtötend macht, macht ihn auf der anderen Seite, im Umgang mit den Mädels, sooo charmant. Er ist, obwohl sehr grobmotorisch veranlagt, sehr sanft mit den Mädels, läßt sich ganz schön viel gefallen und auch beim gemeinsamen Füttern gibts keine Keilerei.

Vorhin hat Scarlett Bens „Knast“ erkundet und er stand nur davor und hat gekuckt, was Scarlett so „treibt“. Mal sehen, ob ich das Video dazu hier gepostet bekomme 🙂

Tag 2 nach der OP

Als Ben zu uns kam, war er voll hektisch und chaotisch. In den 6 Wochen vor der OP wurde er zusehends ruhiger und entspannter. Als wir ihn am SA aus der Klinik „zurück bekamen“ stand er völlig neben sich; war viel hektischer als wir ihn jemals vorher gesehen hatten.

Tag 2 der Hueft OP

Aber Gott sei Dank hat dieser Zustand nicht sooo lange angehalten. Der „alte“ Ben kommt langsam wieder. Er pennt noch viel und hie und da weint er leise vor sich hin, aber wenn er wach ist, darf aus aus dem „Knast“ und sich zu den Mädels und uns legen.

May leistet ihm gerne Gesellschaft und gibt was von ihrer positiven Energie ab, auch wenn sie Gefahr läuft, den Trichter auf die Birne zu bekommen 🙂 May kennt da nix…..

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Tag 1 nach der OP

Freitag, 15. Oktober 2013 war Ben’s „großer“ Tag. Um 7,30 Uhr mussten wir ihn in der Klinik abliefern und dann gings auch schon gleich los.

Nachmittags durften wir in der Klinik anrufen und haben das 1. Feedback zu Ben bekommen. OP war langwieriger als geplant und hat mehr Zeit in Anspruch genommen. Die linke Hüfte wurde „gemacht“ und bei der OP wurde festgestellt, dass Ben’s Kreuzbein auch nicht sooo prickelnd aussieht. Daher kam der etwas „schlurfende Gang“ der Hinterfüße.

Aber alles in allem war der Doc. mit dem Verlauf der OP zufrieden. Über Nacht musste Ben zur Beobachtung in der Klinik bleiben.
Am SA Mittag konnten wir ihn dann abholen. Als wir ihn in der Klinik in Empfang genommen haben, war er ganz „außer sich“, die Augen riesen groß und geweitet – ein Bild des Jammers und der Hysterie – ohne Worte. Er war kurz vor dem Durchdrehen und stand mächtig unter Streß.
Das Klinik Personal meinte auch, er habe schon länger rum geschimpft und sich total aufgeregt….

Vor lauter Aufregung kam auch aus der Naht, bissel Blut und wir sind eh ziemlich erschrocken, als wir ihn gesehen haben. Die ganze linke Seite kahl, Pfotchen zur Häflte kahl, Schwänzchen kahl und dann die fette Naht….

Damit er etwas runter fährt, haben wir ihn ins Auto getan und da ist er dann auch sofort runter gekommen und bis wir zurück kamen, hatte er schon die Augen zu und war am Dösen.

Hatten dann ein „Übergabe-Gespräch“ mit dem Doc. und eine gute Menge an Medis mit auf den Weg bekommen.

Derzeit bin ich noch ziemlich geplättet, denn die Informationen und Instruktionen, die wir bekommen haben, sind ganz schön heftig. Entgegen der vorherigen Informationen darf Ben jetzt nur zum Pieseln raus, ansonsten darf er sich kaum bewegen und das ganze für 6 !!!!!! ganze Wochen.

Also haben wir den Hundekäfig, den ich im Auto habe, ins Haus und ihn hier erst mal geparkt. Hier gabs dann erst mal nen Kauknochen und ein Würstchen zur Beruhigung -) Aktuell ist er hier recht friedlich drin, döst teilweise auch weg und ist bisher zufrieden.

Die erste Nacht haben alle hier gut überstanden. Wir haben auf der Couch „gecampt“ um in Bens Nähe zu sein. Unsere Hunde-Mädels haben sich nicht lumpen lassen und haben sich fein um uns gruppiert.
Die Nacht war zwar unruhig, aber Ben hat sich gut gehalten und in seinem „Knast“ keinerlei Randale veranstaltet. Bin nur erschrocken, wenn er sich gedreht hat (und das war oft der Fall), weil dann der Trichter am Gitter schleift und das üble Geräusche verursacht 🙂

Aber Ben ist wohlauf, hat sich nicht verletzt, der Trichter hält Stand und die Bachblüten scheinen ihm gut zu tun. Er liegt jetzt entspannt und schläft.

Heute früh durfte ein bisschen auf Chiara großen Komfort-Kissen dösen und sich mal so richtig laaaang ausstrecken. Er hat’s genossen und ein wenig gedöst.

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