Tag 1 nach der OP

Freitag, 15. Oktober 2013 war Ben’s „großer“ Tag. Um 7,30 Uhr mussten wir ihn in der Klinik abliefern und dann gings auch schon gleich los.

Nachmittags durften wir in der Klinik anrufen und haben das 1. Feedback zu Ben bekommen. OP war langwieriger als geplant und hat mehr Zeit in Anspruch genommen. Die linke Hüfte wurde „gemacht“ und bei der OP wurde festgestellt, dass Ben’s Kreuzbein auch nicht sooo prickelnd aussieht. Daher kam der etwas „schlurfende Gang“ der Hinterfüße.

Aber alles in allem war der Doc. mit dem Verlauf der OP zufrieden. Über Nacht musste Ben zur Beobachtung in der Klinik bleiben.
Am SA Mittag konnten wir ihn dann abholen. Als wir ihn in der Klinik in Empfang genommen haben, war er ganz „außer sich“, die Augen riesen groß und geweitet – ein Bild des Jammers und der Hysterie – ohne Worte. Er war kurz vor dem Durchdrehen und stand mächtig unter Streß.
Das Klinik Personal meinte auch, er habe schon länger rum geschimpft und sich total aufgeregt….

Vor lauter Aufregung kam auch aus der Naht, bissel Blut und wir sind eh ziemlich erschrocken, als wir ihn gesehen haben. Die ganze linke Seite kahl, Pfotchen zur Häflte kahl, Schwänzchen kahl und dann die fette Naht….

Damit er etwas runter fährt, haben wir ihn ins Auto getan und da ist er dann auch sofort runter gekommen und bis wir zurück kamen, hatte er schon die Augen zu und war am Dösen.

Hatten dann ein „Übergabe-Gespräch“ mit dem Doc. und eine gute Menge an Medis mit auf den Weg bekommen.

Derzeit bin ich noch ziemlich geplättet, denn die Informationen und Instruktionen, die wir bekommen haben, sind ganz schön heftig. Entgegen der vorherigen Informationen darf Ben jetzt nur zum Pieseln raus, ansonsten darf er sich kaum bewegen und das ganze für 6 !!!!!! ganze Wochen.

Also haben wir den Hundekäfig, den ich im Auto habe, ins Haus und ihn hier erst mal geparkt. Hier gabs dann erst mal nen Kauknochen und ein Würstchen zur Beruhigung -) Aktuell ist er hier recht friedlich drin, döst teilweise auch weg und ist bisher zufrieden.

Die erste Nacht haben alle hier gut überstanden. Wir haben auf der Couch „gecampt“ um in Bens Nähe zu sein. Unsere Hunde-Mädels haben sich nicht lumpen lassen und haben sich fein um uns gruppiert.
Die Nacht war zwar unruhig, aber Ben hat sich gut gehalten und in seinem „Knast“ keinerlei Randale veranstaltet. Bin nur erschrocken, wenn er sich gedreht hat (und das war oft der Fall), weil dann der Trichter am Gitter schleift und das üble Geräusche verursacht 🙂

Aber Ben ist wohlauf, hat sich nicht verletzt, der Trichter hält Stand und die Bachblüten scheinen ihm gut zu tun. Er liegt jetzt entspannt und schläft.

Heute früh durfte ein bisschen auf Chiara großen Komfort-Kissen dösen und sich mal so richtig laaaang ausstrecken. Er hat’s genossen und ein wenig gedöst.

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